Trittfrequenz

Worum geht es?

Unter der Trittfrequenz versteht man die Anzahl der Kurbelumdrehungen in einem bestimmten Zeitraum. Sie wird üblicherweise in Umdrehungen pro Minute (1/min - UPM) gemessen. Bei einer Trittfrequenz von 60/min tritt man also einmal pro Sekunde in jedes Pedal. Je höher die Frequenz ist, desto größer ist der zurückgelegte Weg, desto kleiner ist die aufzubringende Kraft.

Nicht zu vernachlässigen sind an dieser Stelle die verschieden großen Zahnräder von Kettenblatt und Ritzel. Diese bewirken bei einer Pedalumdrehung eine mehrfache Umdrehung des Hinterrades. Den dabei zurückgelegten Weg nennt man Entfaltung. Mehr hierzu inkl. eines Entfaltungsrechner finden Sie hier.

Manche Fahrradcomputer messen die Trittfrequenz mit einem Sensor, der meist an der Kettenstrebe montiert wird und von einem Magneten an der Tretkurbel ausgelöst wird.

Die Gangschaltung des Fahrrades ermöglicht es Radfahrern, bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten die Trittfrequenz anzupassen, um ein angenehme, leistungsoptimale oder trainingsmethodisch gewünschte Trittfrequenz zu erzielen. Eine gegebene Leistung wird entweder bei niedriger Trittfrequenz mit hohem Krafteinsatz oder bei hoher Frequenz mit entsprechend weniger Kraft erreicht.

Ein rechnerisches Ergebnis zur Ermittlung der Trittfrequenz ist mit nachfolgendem Trittfrequenzrechner möglich.

Die "richtige" Trittfrequenz (UPM)

Ein weit verbreiteter Fehler ist, mit zu hohem Krafteinsatz und niedriger Frequenz zu fahren. Je höher die UPM liegt, desto niedriger wird die Kraft pro Pedalumdrehung. Dies schont erstens die Gelenke, insbesondere die Kniegelenke und zweitens arbeiten die Muskeln ökonomischer, wenn sie häufiger angespannt und wieder entspannt zu werden. Im angespannten Zustand werden die Muskeln schlechter durchblutet, da die Adern durch die angespannten Muskeln zusammen gedrückt werden und dadurch der Blutstrom und somit die Sauerstoffversorgung schlechter wird.

Die Gangschaltung des Fahrrades ermöglicht es, bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten die Trittfrequenz anzupassen, um die gewünschte Trittfrequenz zu erreichen. Eine hohe Trittfrequenz wird durch einen niedrigen Gang und geringem Krafteinsatz leichter erreicht als durch einen höheren Gang und Muskelkraft der Beine. D. h.:

Leistung wird entweder bei niedriger Trittfrequenz mit hohem Krafteinsatz oder bei hoher Frequenz mit entsprechend weniger Kraft erreicht.

Trittfrequenzrechner

Kettenblatt:

Zähne

Ritzel hinten:

Zähne

Radumfang:

mm

Geschwindigkeit:

km/h

Trittfrequenz: / min

Weitere Berechnungstools

  • Der Speichenrechner hilft bei der Ermittlung der korrekten Speichenlänge für den Bau ihres Laufrades.
  • Der Radumfangrechner bestimmt den Radumfang Ihres Laufrades für die Programmierung des Fahrradcomputers.
  • Der Entfaltungsrechner ermittelt die Länge der Strecke, die ein Fahrrad durch eine Umdrehung der Kurbeln zurückgelegt
  • Ermittle die richtige Rahmenhöhe für das neue Fahrrad mit dem Rahmenhöhenrechner


Nicht gefunden was Sie suchen? Sie haben noch Fragen? Kontaktieren Sie uns direkt per Telefon (020145845855) oder Kontaktformular.